Der 3. Sessionstag war bestückt mit vielen brennenden Gesetzesanpassungen und Diskussionsstunden auf Anfragen.

Lotteriegelder welche für Anlässe/Veranstaltungen im Bereich Kultur, Natur, Sport und Soziales von Organisationen und Verbände beim Kanton beantragt werden können, benötigten eine Anpassung in der Vergabe. Im Kulturfördergesetz ist deklariert, nach welchen unterschiedlichen Kriterien der Kanton die Gelder sprechen darf. Mit der Überweisung des Vorstosses wird die Regierung Anpassungen vornehmen. So soll das Antragsformular eine Vereinfachung erhalten und die Kriterien werde klarer beschrieben. So dass alle die gleichen Erfordernisse erfüllen, in der Stadt und auf dem Land.

Der Schulalltag wird vom Schulabsentismus von Schülerinnen und Schülern stark in Anspruch genommen. Mit wachen Augen muss hingeschaut werden, mit welchen Massnahmen diese Herausforderung, welcher seit Covid in den Schulen zu einer grossen Herausforderung geworden ist, angegangen werden kann. Der Kanton hat uns versichert, konkrete Zahlen zu erheben und Dunkelziffern auf zu decken, evtl. Hilfsmittel den Schulen zur Verfügung zu stellen und ganz wichtig gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Wir sind gefordert in unserer Gesellschaft, all den «neuen» Phänomen gerecht zu werden. Auch dürfen wir uns Gedanken machen woher all dies kommt. Die Gesellschaft ist im Wandel. Dabei steht JEDER MENSCH ganz fest in seiner Verantwortung und darf sich immer wieder die Frage stellen: Ist das was ich mache – was ich mir gönne, das Richtige? Ist das was ich erwarte und fordere vom Visavis richtig und wichtig??

Mit längerem Hin- und Her verabschiedete der Rat die Motion «über die Erhöhung der Gemeindekompetenzen im Bereich der Denkmalpflege». So soll in Zukunft die Gemeinde ein grösseres Mitspracherecht erhalten, wenn Bau- Umbauprojekte in der Gemeinde anstehen, welche dem Denkmalschutz unterstellt sind. In der Vergangenheit war es sehr erschwerend und aufwendig, bis ein Bauherr die nötigen Bewilligungen von der genannten Instanz erhalten hat. Der Rat erhofft sich somit eine basisorientierte Mitwirkung.

Als Pionier soll unser Kanton im Bereich vom autonomen Fahren von Fahrzeugen wirken. Dies bewirkte ein Vorstoss von unserem Kantonsrat Markus Bucher. Die Entwicklung in der Mobilität ist enorm. Die Regierung erhofft sich vom Bund zeitnahe klare Richtungen und Normen zu erhalten, so dass wir anschliessend für unseren Kanton umsetzen können was machbar ist. Ideen im Bereich ÖV und weitere werden von Fachleuten diskutiert. Auch ist bekannt, dass von Seite Autoindustrie und Forschung Ideen geschmiedet werden. Die Einführung einer finanziellen Beteiligung von Radfahrenden wurde jedoch klar abgelehnt. Dies wäre von der Komplexität her der falsche Weg, um Gelder für Radwege zu generieren.

Diesen Beitrag weiterverbreiten